Öffnungszeiten Kletteranlage

Montag – Freitag                                      08:00 – 22.00 Uhr

Samstag / Sonntag / Feiertag              08:00 – 20:00 Uhr

 

 

Bitte den Text (Achtung! Außerhalb der …) bei Öffnungszeiten Café Chalk, unterhalb, beachten!

Koasa Boulder Outdoor Boulder

Info: Das Café Chalk ist ein Teil der Kletteranlage und befindet sich im 1. Obergeschoss! 

Öffnungszeiten Café Chalk

Montag – Freitag                        17:00 – 22:00 Uhr

Samstag                                          16:00 – 20:00 Uhr

Sonntag / Feiertag                      14:00 – 20:00 Uhr

Achtung! Außerhalb der Öffnungszeiten des Café’s ist der Zutritt zur Kletteranlage nur mit gültiger Eintrittskarte möglich bzw. besteht die Möglichkeit in dieser Zeit ein Tagesticket an der Verkaufsstelle außerhalb der Kletteranlage zu erwerben ( BP-Tankstelle Salcher in unmittelbarer Nähe der Halle). Zu den Öffnungszeiten des Café sind dort sämtliche Arten von Eintrittskarten(Tagesticket, Saisonkarten, Punktekarten,…) erhältlich!

Verleih von Ausrüstung nur zu den Öffnungszeiten Cafe Chalk möglich oder nach mündlicher Vereinbarung bei einer größeren Anzahl von Personen (Tel. +43 (0) 676 / 6523555).

Boulderhalle

Integriert im Zentrum der Jugend ist die Kletteranlage mit einer Kletterfläche von ca. 800m² eine der größten in Westösterreich. Das Herzstück ist der Boulderbereich Indoor mit ca. 400m². Damit sind wir die größte Boulderhalle im Tiroler Unterland!

  • Boulderbereich Indoor ca.400m²

  • Vorstiegsbereich Indoor ca.160m²

  • Boulderbereich Outdoor ca.160m²

  • Vorstiegsbereich Outdoor ca. 75m²

Bouldern, als besondere Spielform des Kletterns, ist das Schwergewicht der Kletteranlage und wir folgen damit dem Trend des Bouldern. Mit einem großen Anteil von „Bouldern“ im gemäßigten Schwierigkeitsbereich wollen wir ein breites Publikum ansprechen!

Der Zugang zur Kletterhalle


Der Boulderhalle von innen


Über uns – Geschichte der Boulderhalle St. Johann in Tirol

Es scheint eine schwere Geburt zu sein – oder – gut Ding braucht Weile! Nach langem Bemühen und vielen Anläufen in den letzten 20 Jahren wurde das Projekt Boulderhalle  realisiert.

Dank der großzügigen Unterstützung der Gemeinde St. Johann in Tirol entstand im Zentrum der Jugend der „Koasa Boulder“ der Alpenvereinssektion Wilder Kaiser. Ein kleiner Kreis des Alpenvereins inklusive einiger Spezialisten, sowie die zukünftige Boulderhallenbeauftragte Sabine Geisler mit ihrem Ehemann Bernhard arbeiteten an der Umsetzung des Projektes Boulderhalle.

Besonders die Architektengruppe P3 aus St. Johann war eine große Hilfe für uns und unterstützten das Projekt tatkräftig. Am 15. Oktober 2015 war es schließlich soweit und der Koasa Boulder öffnete seine Türen.

Bausteinaktion

Mit Ihrer finanziellen Unterstützung – das können 25,-/50,-/100,-/200,- oder auch 500,- € sein – werden Sie Teil eines Kunstwerkes in Form eines einzelnen Steines.
Je nach Höhe des Betrages wird Ihr Stein an einem entsprechenden Platz des Kunstwerkes platziert – je höher der bezahlte Betrag, desto besser die Position des Steines. Damit Sie ihren Stein erkennen wird dieser mit Ihrem Namen versehen.

Die Bausteinaktion wird solange fortgesetzt bis das Bergrelief des Ostkaiser aufgefüllt ist. Der Kauf eines Steines erfolgt durch Einzahlung eines von ihnen bestimmten Betrages auf unten angeführten Konto oder direkt an der Kassa in der Boulderhalle.

Herzlichen Dank!

Natürlich freuen wir uns aber auch über jede noch so kleine Spende für die Boulderhalle der Alpenvereinssektion Wilder Kaiser. Einzahlung bitte auf unten angeführtes Konto.Danke!

BANKVERBINDUNG: RAIKA St. Johann in Tirol, IBAN: AT17 3625 4000 0013 1961, BIC: RZTIAT 22254

Bouldern in St. Johann – ein Rückblick

Das Entstehen der Boulderhalle in St. Johann ist ein sehr erfreulicher Anlass für alle Sportkletterer im Verein und für mich eine passende Gelegenheit, ein paar Gedanken dazu anzubringen. Weil, wenn gewisse Dinge 25 Jahre und mehr zurückliegen, kann man schon fast den Begriff „historisch“ verwenden.

Es begann in der Garage eines Privathauses im Kirchdorfer Ortsteil Moosen; diese hatten sich einige aus der damaligen Jungmannschaft (Harasser Klaus, Kernmaier Roman und Sigi, Dötlinger Andi u.a.) gemietet, um darin zu trainieren. Ein selbstgetischlerter Klimmzugbalken und einige künstliche Griffe an den Wänden und am Plafond waren das „Inventar“, abends traf man sich zum Kletter- und Konditionstraining. Die Miete für den Raum betrug monatlich 200 Schilling. Als wir vom Vereinsvorstand von dieser Initiative erfuhren, statteten wir den eifrigen Trainierern einen Besuch ab, um uns das anzuschauen. Und natürlich tauchte gleich der Gedanke auf: ließe sich so eine Trainingsmöglichkeit nicht im Alpinheim, also innerhalb des Vereines, installieren? Zumal der damalige Jugendwart Schorsch Perchtold von einer Versammlung aus Reit im Winkl
ganz begeistert zurückkam; er hatte dort an der Außenwand des Jugendheimes eine Holzwand mit ein paar künstlichen Griffen gesehen, und die Begeisterung von Schorsch war groß, dies auch für seine Jugend zu machen. Und die Jungmannen waren sehr erfreut über die Möglichkeit, einen größeren Raum zu erhalten, ohne Kosten. Es wurde mit den andern Alpinheim-Vereinen gesprochen, Bergrettung, Bergwacht und Ski-Club zeigten sich kooperativ, natürlich mit der Auflage, dass der Schulungs- und Versammlungsraum als solcher erhalten bleiben muss. Das Projekt „Kletterwand“ konnte also beginnen; das Wort „Bouldern“ hatte damals noch niemand in seinem Sprachschatz.

Vorerst aber benötigten wir noch fachmännischen Rat und bemerkten bald, dass es in Sachen „Kletterwand“ nur ein sehr bescheidenes Know-how gab. Ist der Raum geeignet, passt die Raumhöhe, genügt die vorhandene Fläche? Mit Robert Renzler, damals Leiter des Alpinreferates im ÖAV-Hauptverband und heute der Alpenvereins-Generalsekretär, wurde Kontakt aufgenommen; an einem heißen Sommertag im August 1989 kam er extra für unser Anliegen nach St. Johann, wir trafen uns an Ort und Stelle und rasch erfolgte sein Rat: sofort angehen, das wird eine gute Sache. Es war nicht schlecht, dass gerade zu dieser Zeit die Firma Art-Rock in Jenbach ihre Tätigkeit aufnahm, wir hatten eine Bezugsquelle für Griffe und Matten.
Doch vorerst musste die Wand gebaut werden. Und hier half die Jungmannschaft fest zusammen, es wurde überlegt, beratschlagt, diskutiert, geplant und dann, an einigen Wochenenden und zahlreichen Abenden, wurde in der Zimmerei Pletzenauer und im Alpinheim gezimmert und getischlert, auch Schlosser und allerlei sonstige Helfer waren am Entstehen beteiligt. Im Mai 1990 war es dann soweit, im Rahmen einer kleinen Feierstunde an einem Samstag-Nachmittag präsentierte sich das Werk stolz den zahlreichen Besuchern mit einigen Dutzend bunter Griffe, ein paar Rundlingen, die Schorsch Perchtold aus Holz gedrechselt hatte und ein paar Kasisersteinen, die angebohrt und an die Holzplatten geschraubt wurden; Sparen und Improvisieren war damals natürlich angesagt.

Unsere Kletterwand war damals eine der ersten – wenn nicht überhaupt die erste – derartige Anlage in Tirol und sie hat die Entwicklung des Sportklettersektors im Verein und in der Region ungemein beeinflusst und gefördert; zahlreiche tolle Ergebnisse unserer jungen Sportkletterer bei den aufkommenden Kletterbewerben sind ein Beweis dafür. Dass auch diese Kletterbewerbe hier in St. Johann tirolweit ihren Ursprung hatten (Tourismusschule 1993), hat auch eine Erklärung: das Sportklettern hatte in St. Johann solide Wurzeln geschlagen.

Der Trainingsraum hat sich dem Trend des Sportkletterns entsprechend ständig weiterentwickelt, aus dem Schulungs- und Versammlungsraum wurde bald ein stark frequentiertes Trainingszentrum. Wenn heute auf ein Vierteljahrhundert „Kletterwand Alpinheim“ zurückgeblickt werden kann ist das Erfreulichste, dass in dieser Zeit unzählige Sportkletterer aller Altersklassen diesem tollen Sport frönen konnten und noch können. Die neue Boulderhalle eröffnet natürlich dann eine neue Dimensionen und ist ein großer Meilenstein für unseren Verein. Dazu kann man nur gratulieren!

Horst Eder
Sektions-Obmann 1989-2000