Aktuelles

1. Bewerb zum Tirol Cup 2016

Es war ein spannender Wettkampftag im Koasa Boulder und es war die erste Bewährungsprobe als Wettkampfstätte. Der Aufwand einen Bewerb durchzuführen ist groß und am Ende freuten wir uns über das positive Echo der Anwesenden. Im Zuge des Wettkampfes wurde die gesamte Boulderhalle neu geschraubt und aktuell gibte es gezählte 130 neue Boulder in allen Schwierigkeitsgraden.
Kommt vorbei und “haut euch rein” in die neuen Boulder!

Tirol Cup und Neubeschraubung

Boulderhalle wird neu geschraubt!

Am Samstag, den 23.1.2016, fndet ein Boulderwettkampf -Tirol Cup- statt. Wir nützen die Gelegenheit und schrauben die ganze Boulderhalle neu!

Achtung – vom 21.-23.1.16 Boulderbereich Indoor gesperrt!
Ab Sonntag, 24.1.16/ Mittag wieder normaler Betrieb.

Der Koasa Boulder startet in ein neues Jahr!

Vielen Dank allen die uns besucht haben und wir freuen uns euch 2016 wieder zu sehen!

Wer noch nicht bei uns war – schaut vorbei!

Euer Koasa Boulder Team.

Offizielle Eröffnung und der Tag der offenen Tür

Es waren 2 gelungene Tage. Am Freitag die offizielle Eröffnung mit einer großen Anzahl geladener Gäste und politischer Prominenz. Neben dem Bürgermeister Stefan Seiwald gab uns Frau Landesrat Beate Palfrader die Ehre und in den Ansprachen war man voll des Lobes für das neu errichtete Zentrum der Jugend + Boulderhalle!

Großer Andrang herrschte am Tag der offenen Tür. Begünstigt durch das schlechte Wetter fanden viele den Weg in die Boulderhalle  -von den Kleinsten bis zur älteren Generation- und nutzten die Möglichkeit den Koasa Boulder kennen zulernen.

Die Autogrammstunde unserer Kletterstars Matthias Erber aus St. Johann in Tirol sowie  Hannah Schubert aus Innsbruck fanden großen Anklang bei den Jüngeren und alle waren begeistert von ihren Kletterkünsten.

Auch sonst wurde viel geboten. Informationen aus erster Hand zur Kletteranlage, ein Gewinnspiel mit Verlosung von 10er Punktekarten, der Rock’Roll Mountain Store+Alpinschule waren präsent und für den Hunger/Durst war ausreichend gesorgt.

An dieser Stelle – Herzlichen Dank an jene die am Tag der offenen Tür mitgearbeitet haben!

Das war die erste Woche von Koasa Boulder -und- Infos zur offiziellen Eröffnung

Am Tag der offenen Tür wollen wir informieren und es besteht die Möglichkeit die Kletteranlage Koasa Boulder  zu “besichtigen”!  

Angeboten wird ein aktives Programm wie Bouldern und Tope Rope Klettern aber auch eine umfassende Information zur Kletteranlage selbst wie Kursprogramm, Preise, Öffnungszeiten und vieles mehr.

Wichtige Information:

  • Am Freitag, 20. November 2015, ist die Kletteranlage geschlossen!
  • Am Samstag, 21. November 2015, ist kein Kletterbetrieb möglich – alle sind aber zum Tag der offenen Tür herzlich eingeladen – Komm vorbei!
  • Am Tag der offenen Tür feiern wir “sozusagen” die Eröffnung von Koasa Boulder!

Koasa Boulder – Eröffnung am 15. Oktober 2015

Der Koasa Boulder öffnet seine Türen!

Ab Donnerstag, 15. Oktober 2015 ab 08:00 Uhr, startet “die Boulderhalle im Tiroler Unterland” den Kletterbetrieb.

Kommt vorbei – vielleicht nur zum Anschauen, einen Cafe zu trinken oder die “nagelneuen” Griffe unter euren Fingern zu spüren. Wir freuen uns auf euch und wünschen viel Spaß mit der neuen Kletteranlage!

Die offizielle Eröffnungsfeier des Zentrums der Jugend findet am 20./21. November statt. Nähere Informationen dazu folgen.

Großer Empfang für den frischgebackenen Weltmeister Matthias Erber aus St. Johann in Tirol.

Bei den Juniorenweltmeisterschaften in Arco/Italien ist ihm der große Wurf gelungen.
Viele, darunter der Bürgermeister Stefan Seiwald, sind gekommen um dem Weltmeister zu gratulieren. Wir freuen uns mit Matthias und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!

Matthias Erber ist im Kletterteam Wilder Kaiser aufgewachsen und zählt seit einigen Jahren zu den leistungsfähigsten Kletterern  Österreichs.
Mit der neuen Boulderhalle bieten sich für ihn hervorragende Trainingsmöglichkeiten um sich auf seine Wettkämpfe vorzubereiten. Der Koasa Boulder ist bereit für den Weltmeister!

Bouldern in St. Johann – ein Rückblick

Das Entstehen der Boulderhalle in St. Johann ist ein sehr erfreulicher Anlass für alle Sportkletterer im Verein und für mich eine passende Gelegenheit, ein paar Gedanken dazu anzubringen. Weil, wenn gewisse Dinge 25 Jahre und mehr zurückliegen, kann man schon fast den Begriff „historisch“ verwenden.

Es begann in der Garage eines Privathauses im Kirchdorfer Ortsteil Moosen; diese hatten sich einige aus der damaligen Jungmannschaft (Harasser Klaus, Kernmaier Roman und Sigi, Dötlinger Andi u.a.) gemietet, um darin zu trainieren. Ein selbstgetischlerter Klimmzugbalken und einige künstliche Griffe an den Wänden und am Plafond waren das „Inventar“, abends traf man sich zum Kletter- und Konditionstraining. Die Miete für den Raum betrug monatlich 200 Schilling. Als wir vom Vereinsvorstand von dieser Initiative erfuhren, statteten wir den eifrigen Trainierern einen Besuch ab, um uns das anzuschauen. Und natürlich tauchte gleich der Gedanke auf: ließe sich so eine Trainingsmöglichkeit nicht im Alpinheim, also innerhalb des Vereines, installieren? Zumal der damalige Jugendwart Schorsch Perchtold von einer Versammlung aus Reit im Winkl
ganz begeistert zurückkam; er hatte dort an der Außenwand des Jugendheimes eine Holzwand mit ein paar künstlichen Griffen gesehen, und die Begeisterung von Schorsch war groß, dies auch für seine Jugend zu machen. Und die Jungmannen waren sehr erfreut über die Möglichkeit, einen größeren Raum zu erhalten, ohne Kosten. Es wurde mit den andern Alpinheim-Vereinen gesprochen, Bergrettung, Bergwacht und Ski-Club zeigten sich kooperativ, natürlich mit der Auflage, dass der Schulungs- und Versammlungsraum als solcher erhalten bleiben muss. Das Projekt „Kletterwand“ konnte also beginnen; das Wort „Bouldern“ hatte damals noch niemand in seinem Sprachschatz.

Vorerst aber benötigten wir noch fachmännischen Rat und bemerkten bald, dass es in Sachen „Kletterwand“ nur ein sehr bescheidenes Know-how gab. Ist der Raum geeignet, passt die Raumhöhe, genügt die vorhandene Fläche? Mit Robert Renzler, damals Leiter des Alpinreferates im ÖAV-Hauptverband und heute der Alpenvereins-Generalsekretär, wurde Kontakt aufgenommen; an einem heißen Sommertag im August 1989 kam er extra für unser Anliegen nach St. Johann, wir trafen uns an Ort und Stelle und rasch erfolgte sein Rat: sofort angehen, das wird eine gute Sache. Es war nicht schlecht, dass gerade zu dieser Zeit die Firma Art-Rock in Jenbach ihre Tätigkeit aufnahm, wir hatten eine Bezugsquelle für Griffe und Matten.
Doch vorerst musste die Wand gebaut werden. Und hier half die Jungmannschaft fest zusammen, es wurde überlegt, beratschlagt, diskutiert, geplant und dann, an einigen Wochenenden und zahlreichen Abenden, wurde in der Zimmerei Pletzenauer und im Alpinheim gezimmert und getischlert, auch Schlosser und allerlei sonstige Helfer waren am Entstehen beteiligt. Im Mai 1990 war es dann soweit, im Rahmen einer kleinen Feierstunde an einem Samstag-Nachmittag präsentierte sich das Werk stolz den zahlreichen Besuchern mit einigen Dutzend bunter Griffe, ein paar Rundlingen, die Schorsch Perchtold aus Holz gedrechselt hatte und ein paar Kasisersteinen, die angebohrt und an die Holzplatten geschraubt wurden; Sparen und Improvisieren war damals natürlich angesagt.

Unsere Kletterwand war damals eine der ersten – wenn nicht überhaupt die erste – derartige Anlage in Tirol und sie hat die Entwicklung des Sportklettersektors im Verein und in der Region ungemein beeinflusst und gefördert; zahlreiche tolle Ergebnisse unserer jungen Sportkletterer bei den aufkommenden Kletterbewerben sind ein Beweis dafür. Dass auch diese Kletterbewerbe hier in St. Johann tirolweit ihren Ursprung hatten (Tourismusschule 1993), hat auch eine Erklärung: das Sportklettern hatte in St. Johann solide Wurzeln geschlagen.
Der Trainingsraum hat sich dem Trend des Sportkletterns entsprechend ständig weiterentwickelt, aus dem Schulungs- und Versammlungsraum wurde bald ein stark frequentiertes Trainingszentrum.

Wenn heute auf ein Vierteljahrhundert „Kletterwand Alpinheim“ zurückgeblickt werden kann ist das Erfreulichste, dass in dieser Zeit unzählige Sportkletterer aller Altersklassen diesem tollen Sport frönen konnten und noch können. Die neue Boulderhalle eröffnet natürlich dann eine neue Dimensionen und ist ein großer Meilenstein für unseren Verein. Dazu kann man nur gratulieren!

Horst Eder
Sektions-Obmann 1989-2000

Juni 2015

“Steilheit”  die Wandmacher –  ist die Firma die im Auftrag der ÖAV Sektion Wilder Kaiser die Kletteranlage baut. Stefan Fürst und sein Team, gemeinsam mit seinem Partner der Fa. Freisinger aus Ebbs, realisieren die Ideen und Vorstellungen von Koasa Boulder.

Stefan Fürst selbst zählte in den 90er Jahren zu den stärksten Kletterern Österreichs. Mit ihm und seinem Team haben wir einen Profi an unserer Seite!

Mai 2015

Das Kletterteam Wilder Kaiser war in Arco. Nach Osp und Langenwang in den Jahren zuvor war Arco das Ziel unserer Wettkämpfer.

Besonders das Kletterteam freut sich auf die Eröffnung der Boulderhalle im Herbst und damit auf optimale Trainingsmöglichkeiten.

Das Kletterteam der ÖAV Sektion Wilder Kaiser gehört zu den stärksten Teams in Österreich und wir dürfen uns noch über viele Erfolge in der Zukunft freuen.